Aktienfonds als erste Wahl bei der Altersvorsorge

Aktienfonds sind eine zumeist sichere und äußerst beliebte Anlageform der deutschen Sparenden, wenn es um eine langfristige Altersvorsorge geht.

Das zeichnet sich auch in der aktuellen Sparplanstatistik des BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. ab. Der Statistik lässt sich entnehmen, dass bei deutschlandweiten, europäischen oder auch internationalen Fondgruppen mit einer Spardauer von 30 Jahren im Schnitt eine jährliche Rendite von 5,6 und 7,1 Prozent erzielt wurde. In den Ergebnissen wurden dabei  auch sämtliche Kosten berücksichtigt, des Ausgabeaufschlags inklusive.

Mit einem guten Resultat konnten sich ebenfalls Sparpläne mit Rentenfonds, denen jährlich ein Zuwachs von 5,5 Prozent verbucht wurde, sowie Offene Immobilienfonds mit jährlich 4,5 Prozent Zuwachs auszeichnen. Dabei machten sich nur relativ geringe Schwankungen mit doch steigenden Renditen bemerkbar.

Die Investition in Aktienfonds-Sparpläne konnte bereits in der Vergangenheit überzeugen. Das gilt auch für die Aktienfonds mit einem Anlageschwerpunkt in Deutschland. Kein Anleger, der zwischen 1961 und 2009 dreißig Jahre lang einen regelmäßigen Betrag in deutsche Aktionenfonds einzahlte, hat dabei sein Geld verloren, sondern durfte sich an einem Zuwachs zwischen 12,9 Prozent p.a. (per 31. März 2000) und 5,2 Prozent (per 31. März 2009) erfreuen. Das hat bei einer Spardauer von 30 Jahren mit einer monatlichen Summe von beispielsweise 100 Euro ein Endvermögen von – im Schnitt - 120.500 Euro zu bedeuten, so der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V.

Wer seinen Sparplan ein wenig sicherer und mit geringeren Schwankungen gestalten möchte, ist mit einer Investition in Rentenfonds gut beraten. Die Ergebnisse der letzten Jahre zeigten deutlich kleinere Schwankungen als bei den Aktienfonds, aber auch hier war mit einer Rendite von im Schnitt 3,5 Prozent für zehn Jahre, bzw. 5,5 Prozent für 30 Jahre Spardauer ein wenn auch kleinerer, aber erkennbarer Zuwachs zu vermerken.

Auch bei den Offenen Immobilienfonds ließ sich eine jährliche Rendite von 4,5 Prozent bei 30- jähriger Spardauer mit regelmäßiger Einzahlung vermerken. Mit dieser Form der Investmentfonds ist es den Sparenden möglich, sich mit einem im Verhältnis geringen Betrag an einer Immobilie zu beteiligen. Bei einer Einzahlung von monatlich 100 EUR würde eine Rendite von 4,5 Prozent nach 30 Jahren Spardauer und bei einer stetigen Wertsteigerung ein Vermögen von 75.319 EUR bedeuten, so der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. Auch nach einer 20-jährigen Spardauer machte sich bereits eine Rendite von 3,7 Prozent bemerkbar, nach sehn Jahren lag sie bei 2,7 Prozent. – Und das nach Abzug aller Fondskosten.

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