Bank Informationen über Norisbank

norisbank logoDie Norisbank GmbH hat ihren Haupsitz in Berlin. Das deutsche Kreditinstitut wurde im Jahre 1965 gegründet. Als zweiter Gründungstermin kann der November 2006 angegeben werden – weil ab dort die Norisbank vollwertiges Tochterunternehmen der Deutschen Bank wurde. Die Norisbank hatte im Jahre 2011 eine Bilanzsumme von rund 5 Milliarden Euro. Sie beschäftigt rund 470 Mitarbeiter und betreibt 90 Geschäftsstellen. Aufsichtsratsvorsitzender ist Frank Strauß und die Unternehmensleitung übernehmen Frank Appel, Joachim von Plotho und der Phillip Laucks.

Die Kontaktdaten für Bankgeschäfte lauten:
Bankleitzahl: 100 777 77
BIC: NORS DE51 XXX

Der geschichtliche Werdegang der Norisbank

Die Anfangsgeschichte der Norisbank reicht bis in das Jahre 1954 zurück. In diesem Jahr konnte man bei der Quelle – dem mittlerweile insolventen Versandhaus – seine Produkte über die Noris Kaufhilfe finanzieren. Daraus etnstand im Juni 1965 die Noris Kreditbank GmbH mit Sitz in Nürnberg. Das primäre Geschäftsziel lag hierbei bei der Finanzierungsmöglichkeit des gesamten Angebots an Waren von Quelle selbst und deren Tochterfirmen.

Aus Noris Kaufhilfe wurde im Jahre 1969 die Noris Bank GmbH. Damit wurde das Geschäftsangebot auf konventionelle Bankkompetenzen wie Spar- und Girokonten erweitert.

Später dann – im Jahre 1984 – schlossen sich die Verbraucherbank GmbH aus Hamburg und die Norisbank GmbH zusammen. Die Verbraucherbank GmbH wurde deshalb übernommen, weil sie als erstes Kreditinstitut in Deutschland die Kundenselbstbedienung eingeführt hatte. Diese Kompetenz wollte man sich dazu kaufen. Nach der Einführung der Kundenselbstbedienung 1975, folgte im Jahre 1977 der erste Geldautomat auf der ganzen Welt und im Jahre 1980 das erste Angebot Deutschlands für Online-Banking. Im Jahre 1997 wurde die Noris Verbraucherbank GmbH an die Bayerische Vereinsbank verkauft – nachdem sie zuvor Teil des Quelle Konzerns war.
Die Bayerische Vereinsbank brachte schließlich die Franken WKV Bank GmbH – welche 1950 gegründet wurde – mit der Noris Verbraucherbank GmbH zusammen. 1999 wurde die Hypo Service- Bank in die Fusion mit integriert. So entstand die norisbank AG.
So wurde im Jahr 2000 als erste Bank ein Kredit mit Online-Sofortzusage angeboten. Später gab es einige Unsicherheiten – dort wurde nachgedacht, ob die Norisbank in das Filialnetz der Hypovereinsbank eingegliedert werden solle. Doch schlussendlich wurde die Norisbank 2002 an die DZ Bank für 180 Millionen Euro verkauft.

Die DZ Bank selbst verkaufte die Norisbank mit ihren 98 Filialen im Jahre 2006 an die Deutsche Bank für einen Preis von 420 Millionen Euro. Daraufhin wurde die Norisbank AG in Nürnberg zur Teambank AG Nürnberg. Die verkauften Filialen mit Sitz in Frankfurt wurden jedoch unter dem Namen Norisbank GmbH weitergeführt. Die Verlegung des Hauptsitzes nach Berlin erfolgte schließlich im Oktober des Jahres 2008.

Über den Bank Kredit „easy credit“ trat die Norisbank AG im Jahre 2005 in ein völlig neues Geschäftsfeld ein. Vertrieben wurde dieser über Ratenkredit Fachgeschäfte in Einkaufszentren und in Innenstädten. So konnten sehr rasch 500.000 Neukunden erworben werden. So zähle im August 2006 die Bank rund 650.000 Kunden.
Nach dem Verkauf an die Deutsche Bank wurde die Serviceleistung in den Schaltern und an den Terminals stark reduziert. Die Zahl der Terminals in den Filialen wurde beschnitten, der Schalterverkehr wurde aufgelöst und es wurde kein Hartgeld mehr angenommen.

Nach dem Austritt aus dem CashPool und der Umwandlung in eine reine Direktbank wurden im Jahre 2012 alle Filialen der Norisbank geschlossen. Bankgeschäfte können seitdem nur noch über Selbstbedienungs-Terminals, per Telefon oder über Onlinebanking abgewickelt werden. Die SB-Terminals werden in den Filialen der Deutschen Bank zur Verfügung gestellt. Die Einlagen bei der Norisbank werden mit 75 Millionen Euro je Kunde abgesichert.

VN:F [1.9.22_1171]
Bewertung abgeben:
Rating: 3.5/5 (2 votes cast)
Bank Informationen über Norisbank, 3.5 out of 5 based on 2 ratings
26. März 2013 von