Bank Informationen über die Postbank

postbank logoDie Bank ist ein Geldinstitut, das den Sitz in Bonn hat. Als Tochterunternehmen ist sie eng mit der deutschen Bank verbunden. Seit 1994 ist diese Bank, nach der Postreform, eine deutsche Geschäftsbank. Davor hieß diese Bank „Deutsche Bundespost Postbank“. Dieser Namen ist nach der ersten Postreform aus einigen anderen entstanden. Zum einen ist sie heute die Hausbank der deutschen Post, zum anderen sind die Hauptbestandteile das Spar- und Retailgeschäft.

Zu der Geschichte der deutschen Postbank gibt es auch einiges interessantes zu erzählen. 1909 wurde der so genannte Postscheckdienst im damaligen deutschen Reich eingeführt. Dies entstand daraus, dass ein bargeldloses Verfahren zur Bezahlung benötigt worden ist. Das wichtige war, dass jeder darauf Anspruch hatte. Alle Unterlagen, die die Kontoinhaber verwendet haben wurden mit der Post verschickt. Nachdem Überweisungen, Schecks und auch Kontoauszüge so verteilt worden sind, konnte man die Bank damals als älteste Direktbank Deutschlands bezeichnen. Der Postscheckdienst wurde aus praktischen Gründen einige Jahre später in zu Postgirodienst umbenannt. Zu diesen Zeiten konnten die Kunden der Postbank ihr Konto auch nur bis etwa maximal 1000 DM überziehen. Ausgenommen von dieser Regelung waren allerdings die Angestellten der Bank. Sie erhielten einen deutlich höheren Kreditrahmen. 1983 wurde in Österreich der so genannte Postsparkassendienst gegründet. Dieser ist nach Vereinigung Österreichs mit dem deutschen Reich reichsweit eingeführt worden. Die Möglichkeit, sich Geld von seinem Konto auszahlen zu lassen wurde nach dem zweiten Weltkrieg auf etliche europäische Länder erweitert.

1989 war es dann so weit das die Bank in drei eigenständige Bereiche unterteilt wurde. Von da an war der Name “ Deutsche Bundespost Postbank“. Die Dienste wurden weiter über Postämter abgewickelt. 1994 wurden die verschiedenen Bereiche der Bank in Aktiengesellschaften aufgeteilt.

Von 1990 an war 7 Jahre lang Günther Schneider der Vorsitzende der Bank. Danach löste ihn Dieter Böhning ab. 1999 kaufte die Post AG die Bank der Bundesrepublik Deutschland ab. Im Laufe der Jahre folgten weitere Schritte. 2000 kam die DSL Bank zu dem Unternehmen hinzu. 2001 stieg die Bank in das Factoring ein. Der erste Börsengang der Bank wurde für Juni 2004 geplant. Da die Nachfrage nach den Aktien damals sehr gering war, wurde die Preisspanne gesenkt und der Börsengang um etwa drei Wochen nach hinten verschoben. Eine Tochtergesellschaft der Bank ist die Postbank Vertriebsakademie GmbH. Sie wurde 2007 gegründet und später in Postbank Akademie und Service umbenannt. Eine amerikanische Investmentbank wurde von der Postbank beauftragt einen Fusionspartner zu suchen. Interessenten gab es damals wohl einige und so wurde 2008 der Öffentlichkeit mitgeteilt, dass die Übernahme durch die deutsche Bank bevor steht.

Im Jahr 2011 liefen auf der Bank deutlich mehr als 5 Millionen Konten von Privatkunden. Wenn man die Bilanz und die Mitarbeiter im Vergleich ansieht, so wird man von Jahr zu Jahr ein leichtes Schwanken der Zahlen nach oben und unten in beiden Sparten feststellen.  In ganz Deutschland betreibt die Bank etwa 1100 Filialen und mehr als 4500 Partnerfilialen. Zusätzlich gehören noch etwa 3000 mobile Berater zu dem Unternehmen. Die Bank ist auch als Sponsor tätig. Dies kann man bei einem Fußballverein der Bundesliga sehen.

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26. März 2013 von