Die Restschuldversicherung als Rückzahlungsgarantie

Wer den Verlockungen des heutigen Alltags nachgibt, und sich neue Möbel, ein Auto, einen Luxusurlaub oder sonstige Annehmlichkeiten gönnen möchte, wird selten das notwendige Geld dafür auf der hohen Kante haben. Davon leben die Banken, die den Kunden einen Kredit gewähren, so steht den meisten Wünschen auch nichts im Wege. Im Zuge des erhalts eines Bank Kredit sichert sich die Bank natürlich für den Fall ab, wenn der Kunde seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann und den Kredit, aus welchen Gründen auch immer nicht zurückzahlt. Eine Restschuldversicherung ist eine Absicherung – eigentlich für beide Seiten – wenn es zu einer solchen Situation kommt. Das geht in der heutigen Zeit sehr schnell, Arbeitslosigkeit, Krankheit oder sonstige Pechsträhnen können schnell eintreten und zu einem finanziellen Engpass führen. Durch einen solchen Kreditausfall haben die Banken natürlich einen Schaden, den sie dann durch diese Art von Rückversicherung ausschalten.

In welcher Form wird die Restschuldversicherung abgeschlossen?

Seit ungefähr 60 Jahren wird die Restschuldversicherung angeboten und wurde in ihren ersten Jahren, als sie durch das Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen genehmigt wurde, gegen Zahlung eines Einmalbetrages in Gang gesetzt. Dieser Betrag war dann ein Bestandteil der Kreditsumme, wurde als gleich mit finanziert. Besonders Ratenkredite und Annuitätendarlehen wurden mit einer solchen Kreditausfall Versicherung gekoppelt. Die anfänglich versicherten Risiken wurden nach uns nach erweitert, seit dem Jahr 2006 können auch schwere Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt oder ein Schlaganfall, die zu einer Zahlungsunfähigkeit führen, als ein solches Risiko versichert werden. Mittlerweile sind somit viele weitere Risiken der Bestandteil einer Restschuldversicherung geworden, neben der Arbeitslosigkeit sind auch Krankheit und Berufsunfähigkeit, Tod oder Leistungen zur Wiedereingliederung in den Beruf ein Bestandteil einer solchen Absicherung geworden.

Restschuldversicherung und alles ist gut?

Nicht jeder Kreditnehmer ist darüber erfreut, eine Restschuldversicherung zahlen zu müssen. Die Einmalbeiträge sind nicht unerheblich und werden in die Finanzierung eingerechnet. Dadurch wird der eigentliche Kreditbetrag noch höher, was natürlich für das Kreditinstitut positiv ist. Die Bonität des Kreditnehmers wird dadurch in den meisten Fällen jedenfalls nicht positiv beeinflusst. Außerdem muss eine Wartefrist eingehalten werden, erst nach Ablauf dieser Frist wird ein versichertes Risiko auch wirklich durch die Kreditausfall Versicherung abgedeckt. Es ist aber nicht so, dass diese Art der Absicherung nur Nachteile hätte. Wer eine solche Versicherung zur Risikoabdeckung abschließen muss, kann sich auch ohne Gesundheitsprüfung und Risikoausschluss versichern lassen. Da es bei einem Kreditantrag immer auf eine möglichst umgehende und zügige Abwicklung ankommt, bleibt keine Zeit für lange Gesundheitsprüfungen, bekannte Vorerkrankungen sind dann zwar für die ersten Monate von der Leistung ausgeschlossen, haben aber sonst keine Nachteile zur Folge.

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1. Dezember 2012 von

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